J          = JUNG

A       = AUFRICHTIG

C         = CHARMANT

Q        = QUICKLEBENDIG

U        = UMGÄNGLICH

E         = ENERGISCH

L          = LIEB

I            = INTELLIGENT

N       = NACHDENKLICH

E         = EINFÜHLSAM

 

Jacqueline war einfach eine ganz liebe. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich großen Ärger mit ihr gehabt hätte.

Als  Teenie war sie natürlich schon manchmal etwas aufsässig, aber so sind ja alle Kinder in diesem Alter. Sie testen eben ihre Grenzen aus.

Ich weiß es klingt langweilig, aber langweilig war sie ganz und gar nicht.

Unsere Jacqueline war humorvoll, unternehmungslustig, warmherzig und wahrheitsliebend.

Für ihre Freundinnen hatte sie immer ein offenes Ohr und war immer für sie da.

Jacqueline und ich waren nicht nur Mutter und Tochter, nein wir waren auch Freundinnen. Ich will damit sagen, Jacqueline erzählte mir fast alles und sie konnte mit jedem Problem zu mir kommen.

Jacqueline hatte aber auch eine andere Seite. So war sie auch traurig und nachdenklich. Durch ihre ehrliche Art konnte sie aber auch schockieren.

Als Jacqueline  ich glaube 14 oder 15 Jahre alt war, wurde sie Mitglied im Schneeberger Jugendclub. Sonst  war ja nichts los in diesem Nest (waren ihre Worte). Dort lernte sie Anhänger der Gothic-Szene kennen und war sofort Feuer und Flamme. Es gab ab diesem Moment nur schwarz, schwarz, schwarz….

Am Anfang war ich schon etwas erschrocken, aber Jacqueline erklärte mir was Gothic bedeutet und ab da hatte ich keine Probleme mehr damit. 

Gothic – „gotisch“ im Sinne von düster und schaurig

Die Gothic-Kultur ist eine vielseitige Kultur, die Anfang der 80er Jahre aus dem Punk und New-Wave-Umfeld hervorging. Sie existierte in den 80er und 90er Jahren im Rahmen der Dark-Wave-Bewegung und bildete den Knotenpunkt der sogenannten schwarzen Szene.

Ein zentrales Merkmal der Gothic-Szene ist das Styling! Es ist Ausdruck und Abgrenzungsform! Die Farbe „schwarz“ wird bevorzugt, aber auch Blau, Violet, Weiß oder Bordeaux-Rot sind in Haar und Kleidung wieder zu finden.

Ein kleiner Teil der Szene ist christlich geprägt:-z.B. schwarzer Gottesdienst zum WGT- Wave-Gothic-Treffen in der Leipziger Peterskirche.

Die Gothic-Szene gilt als ästhetisch orientierte Subkultur deren Mitglieder als friedlich, aber auch als unnahbar und wirklichkeitsfremd wahrgenommen werden.         

(Quelle: Wikipedia)

Viele  haben einfach ein falsches Bild. Sie sehen nur das äußere, aber man muss auch mal hinter die Fassade schauen. Böse wurde Jacqueline, wenn sie als Satanist bezeichnet wurde. Damit hatte sie so gar nichts zu tun.

Jacqueline hatte seit ca. 2 Jahren ihre eigene kleine Wohnung, die sie sich nach ihrem eigenen Geschmack eingerichtet hat. Dunkle Möbel, viele Kerzen, Räucherstäbchen, mystische Poster…., eben ihr eigener Stil. Sie war so glücklich, endlich eine eigene Bude.

Trotzdem war sie fast jeden Tag bei uns.“ HOTEL MAMA“ ist eben doch das beste.

Mir gefiel es aber, dass sie noch immer so oft bei uns war, denn ihr Auszug war für mich schon wie ein kleiner Tod.

Arite meine große war ja auch schon lange nach Berlin gezogen.

Plötzlich ist alles anders, meine Jacqueline kommt nie mehr zu mir .Und WARUM ????

Jacqueline wollte nie knuddeln, aber sie hat ihre Zuneigung  und Liebe anders zum Ausdruck gebracht. Man musste sie einfach gern haben.

Jacqueline war ein ganz besonderer Mensch.

Ich hätte ihr noch so gerne so viel sagen wollen, aber das darf und kann ich nun nie mehr!!!

   

ICH LIEBE DICH !!!    Deine Ma





 

Hallo meine liebe Jacqueline,

 

ich kann es immer noch nicht glauben, dass Du für immer von uns gegangen bist.

Du bist ja nicht freiwillig gegangen und warst auch nicht krank, wo man es verstehen muss irgendwann. Nein du bist von einer Sekunde zur anderen aus dem Leben gerissen worden. Damit werde ich wohl nie fertig werden Schatz.

Wenn ich daran denke wie glücklich Du gerade an diesem Abend warst. Ich sehe dich immer wieder vor mir, Deine schönen langen Haare, Dein hübsches Gesicht und Dein liebes Lächeln, was ich niemals vergessen werde.

Ich vermisse Dich so sehr. Mir fehlt die Zeit die wir zusammen verbracht haben. Ich weiß es gab auch manchmal Streit, aber den gibt es wohl mal bei jedem. Lange konnten wir ohnehin nicht böse sein. Nicht Du und auch nicht ich.

Ich würde so gerne für Dich da sein, Dir helfen wo immer ich kann.

Mir fehlen auch die Gespräche mit Dir, wo Du mir wie immer erklärst wo es lang geht.

Ich hätte so gerne gesehen, wie Du Dich auch beruflich weiterentwickelst.

Ich hätte gerne Deinen Freund kennengelernt.

Ich hätte gerne mit Dir Deine Wohnung neu eingerichtet( Wir wollten Dich ja zu Deinem 23. Geburtstag damit überraschen).

Ich hätte so gerne meinen 50. Geburtstag mit Dir gefeiert.

Vielleicht hättest Du mir einen Enkel geschenkt, aber das werde ich nie erfahren.

Ich gebe alles dafür, Dich nur noch einmal in meinen Arm zu nehmen und Dich zu küssen, auch wenn Du das nicht so gerne hattest.

Nun kann ich nur noch an Deinem Grab stehen und das tut so unsagbar weh. Mein Leben wird ohne Dich nie mehr so sein wie es war.

Trotzdem bist Du immer bei mir, den ich liebe Dich und trage Dich immer bei mir im Herzen.

Meine Sehnsucht nach Dir ist fast unerträglich.

Ich glaube aber daran das wir uns einmal wiedersehen und das ich Dich wieder in meine Arme nehmen kann. Ich möchte Dein fröhliches und helles Lachen wider hören.

Bis dahin möchte ich mich bei Dir bedanken mein Schatz: -Für die schöne Zeit die wir hatten

-          Deine Geburt war einer meiner schönsten Momente in meinem Leben

-          Du hast mein Leben bereichert.

Ich danke Dir das es Dich gab.

                    In ewiger Liebe Deine traurige Ma

 

 

 

 

 

 

  

Liebes Haschel ich vermisse Dich sehr.....

                                                        Dein Dad



Hallo meine Kleene oder wie Du immer sagtest: „Beste Schwester wo gibt auf Welt!“

  

Jetzt sitze ich hier und will Dir ein paar Zeilen schreiben, aber es fällt mir total schwer.

Was soll ich Dir denn erzählen? Das es mir an vielen Tagen schlecht geht und ich viel weine?

Ich glaube ganz fest daran, dass Du genau weißt wie es uns geht, da Du immer bei uns bist und uns beobachtest. Trotzdem will ich es Dir noch mal sagen:

                  „Du fehlst mir und das ganz, ganz doll !!!“

Mir fehlt eigentlich alles von Dir. Deine Stimme, Dein Lachen, Dein Humor, Dein Duft, Deine Anrufe ….einfach alles.

Ach Jacqueline, wie oft saß ich Donnerstags „Unser Donnerstag“ vor dem Telefon und habe auf Deinen Anruf gewartet, doch das Telefon klingelte einfach nicht. Ich wollte Dir doch wie immer „ nen Schwank aus meiner Jugendzeit“ erzählen.

Warum bist Du nicht mehr bei uns?

Warum wurdest Du uns genommen?

Ich will ganz ehrlich zu Dir sein, ich habe Deinen Tod noch lange nicht verarbeitet und auch nicht verstanden. Es gibt Momente da ist alles wie früher, aber wahrscheinlich schlafe ich da, denn wenn ich aufwache tut es wieder so weh und mir wir bewusst das ich Dich nie wiedersehen werde, nie wieder mit Dir reden und streiten kann. Und es sind genau diese Gedanken, die mir teilweise die Luft zum atmen nehmen.

Du bist seit 03.August 2006 wieder Tante. Er heißt Sebastian und ist so süß. Ich glaube er bekommt Deinen Humor! Es ist so traurig das Du ihn oder er Dich nie kennenlernen darf, denn ich weiß ganz genau das Du viel Spaß und Freude an ihm hättest.

Von Kevin soll ich Dich auch ganz lieb grüßen, er vermisst Dich auch sehr.

 

Meine liebe Jacqueline ich wünsche Dir da wo Du jetzt bist, alles, alles gute und grüße Jana ganz lieb von mir.

 

                                Ich liebe Dich!

                                Deine Schwester Arite

Arite und Jacqueline

 

Hallo Tante Jacqueline.

Das ist schade, dass Du Tod bist. Ich Liebe Dich noch.

 Ich hoffe das es Dir  gut geht und noch viel Spaß.

 

Dein Kevin

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